Ostern vorwärts und rückwärts:

22 04 2011
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Am Karfreitag mit Ernst Christoph Homburg (1659)

22 04 2011

Nun, ich danke Dir von Herzen, Herr, für die gesamte Not:
für die Wunden, für die Schmerzen, für den herben, bittern Tod;
für Dein Zittern, für Dein Zagen, für Dein tausendfaches Plagen,
für Dein Angst und tiefe Pein will ich ewig dankbar sein.





Ich heirate mal …

20 04 2011

Seit langem hab ich mir heute mal wieder alle Beiträge der Kategorie Ich heirate mal … angeschaut.
Ich finde diese Rubrik ja immer noch zum Schießen und ich denke, ich muss sie in nächster Zeit mal wieder ergänzen.
Zu dumm, dass mir heute noch kein Quatsch in dieser Richtung eingefallen ist …

… Nee, es kommt nix.

Dafür will ich die Gelegenheit nutzen, noch einmal alle Erstbesucher, alle mit einer anderen Art von Humor, alle, die mich nicht persönlich kennen, sowie alle über 60, … die diese Rubrik unter Umständen missverstehen könnten aufzuklären:

– Nein, diese Rubrik entpringt nicht der verzweifelten Suche nach einem  Partner! Ich hab diese Liste schon als ganz kleines Mädchen angefangen und sie gehört zu mir wie meine Sommersprossen.
– Nein, diese Artikel wurden auch nicht in der Hoffnung verfasst, es könnte sich ein entprechender Mann angesprochen fühlen und vielleicht Kontakt mit mir aufnehmen. Obwohl, … wenn sich einer fände, der die ganze Liste erfüllen könnte …
– Diese Artikel sind nur eine, zugegebenermaßen, etwas eigene Art, mich auszudrücken. Es macht mir Spaß, meine Gedanken in solche Artikel zu fassen und
– nein, ich sehe keinen Grund, mich deshalb zu schämen, und ich weiß, dass sich viele mit mir daran freuen.

Also, wen es stört, der fühle sich nicht genötigt, sie zu lesen und möge denken, was immer ihm beliebt. Letzteres sei auch allen tiefenpsychologisch unfundierten-Hobbypsychologisten erlaubt.
Und allen anderen wünsche ich weiterhin ein fröhliches Schmunzeln.





Freude/Leben

20 04 2011

Freude ist gespürtes Leben.

Michael Horatczuk





Seltsame Anwandlung

20 04 2011

Es stören mich tatsächlich die roten Tulpen vor meinem Terrassenfenster. Und die gelben Narzissen eigentlich auch.
„Warum das?“ frage ich mich.       

Ich freue mich derzeit sehr an der Natur und ihrem explodierenden Farbenspiel, warum also nicht auch über rot und gelb auf meiner Terrasse?
Noch bevor der Kaffee ausgetrunken ist, dämmert es mir:
Diese intensiv leuchtenden Blüten, die sich mit der Sonne so anmutig öffnen, die so schön sind und so fein geformt, … diese tollen Frühlingsboten, die so wirken als würden sie sich all die Mühe nur machen, um meine Welt schön zu blühen, … sie passen mit ihrem rot und gelb einfach nicht in meine grün-weiße Welt!

Ja, grün-weiß ist meine Welt – meine Wohnung.
Alle andersfarbigen Utensilien hab ich beim letzten Umzug aus meinem Besitz gestrichen und auch all meine Wände sind weiß (außer die im Bad, die sind grün.)

Was mache ich nun also mit den rot-gelben „Farbverirrungen“ in meinem Blumenbeet?
Im Moment denke ich, es wird wohl alles okay sein:
– sie, meinem Perfektionismus zum Trotz, stehen lassen und mich durch ihr Dasein daran erinnern lassen, dass bei Gott „anders“ nicht nur sein darf, sondern gewollt ist!
– oder sie aus meinem ansonsten weiß-grünen Blumenbeet entfernen und sie dafür nächstes Jahr alle zusammen in einem großen Blumenkübel blühen zu lassen, den ich dann neben das Terrassenbeet stellen werde. Denn etwas nebeneinander stehen zu lassen kann manchmal auch etwas heilsames haben. Und in manchen Fällen kann es sogar sinnvoller sein, als etwas zusammenzupacken, was sich nicht verträgt.

Und vielleicht sind seltsame Anwandlungen auch gar nicht immer nur zu unterdrücken …
Kann sein, man lernt im Nachspüren wieder etwas über Gott und die Welt … und über sich selbst.