Spinnen reimt sich auf gewinnen!

10 02 2010

Ich sitze im Auto und bin auf dem Weg nach Hause, da höre ich im Radio ein Lied, das meine Aufmerksamkeit gewinnt. Ich mache lauter und höre wie jemand singt:

Lass Dein altes Leben hinter Dir und geh durch diese neue Tür.

Das geht raus an alle Spinner, wir sind die Gewinner,

wir kennen keine Limits, ab heute – für immer,

weil alles ohne Sinn wär’ ohne Spinner wie Dich und mich.

Es ist das neueste Lied von Revolverheld, aber spontan denke ich bei den Worten an so manchen „Spinner“ aus der Bibel:

Noah baute die Arche, Salomo baute ein Haus für Gott …
Mose legte sich mit dem Pharao von Ägypten an und Elia mit den Baalspriestern …
Mit einer Schleuder besiegte David den Riesen, mit einer Prise Salz macht Elisa eine Quelle wieder genießbar …
Nur auf Gottes Geheiß hin, wirft Petrus noch einmal seine Netze aus und Paulus trägt den Namen Jesu vor Heiden und vor Könige …
Was für Spinner!

Und im Grunde ist es kein Wunder, denn sie sind alle erschaffen nach dem Bilde Gottes, und der spinnt ja bekanntlich am aller ärgsten: Ist Gott und wird Mensch!

Es ist, als wollten uns die Geschichten und Figuren der Bibel nichts anderes sagen als:

Lass Dein altes Leben hinter Dir und geh durch diese neue Tür.

Das geht raus an alle Spinner, wir sind die Gewinner,

wir kennen keine Limits, ab heute – für immer,

weil alles ohne Sinn wär’ ohne Spinner wie Dich und mich.

Ich glaub, ich bin dabei!
Und warum spinnen wir nicht zusammen?
Lasst uns mit-spinnen, denn auch für uns gibt es keine Limits!
Lasst uns ab-spinnen, denn ohne Mut werden wir nicht zu Gewinnern und gewinnen auch niemanden!
Lasst uns weiter-spinnen, denn was heute entsteht, bliebe sonst ohne Sinn – ohne Spinner wie Dich und mich!





Ich tanke

3 02 2010

Die Sonne bescheint mich.
Es ist, als hätte sie in der Wolkendecke ein Fenster gemacht, um mich treffen zu können.
Ich muss die Augen schließen und mir die Wärme und das Licht gefallen lassen. Beides hab ich nötig, denn in mir ist es kalt und dunkel.
Hab zuletzt mal wieder versucht, das schwarze Loch in mir mit Essen zu stopfen und mit DSDS und mit CSI, aber dies hier ist soviel besser.
Ich tanke und halte der Sonne ganz still.

Du durchdringest alles;
lass dein schönstes Lichte,
Herr, berühren mein Gesichte.
Wie die zarten Blumen
willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
lass mich so still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.