Ich hatte heute einen Moment

22 10 2009

Mir geht’s grad nicht so gut.
Schuld sind wahrscheinlich die Hormone oder das Wetter oder meine Nachbarn (Spass!) oder die Klimakatastrophe … oder vielleicht auch die Packung Schoko-Waffel-Röllchen (Vollmilch), die ich mir heute Nachmittag mal eben einverleibt habe.
Egal. Jedenfalls fühle ich mich die letzten Tage schon nicht so besonders.
Und trotzdem hatte ich heute einen kleinen, unerwarteten Moment: Nämlich im Auto – auf dem Parkplatz – mit Sara Bareilles im Ohr – und Eckart von Hirschhausen vor Augen.
D.h. natürlich hatte ich nicht ihn vor Augen (welche Eltern nennen ihr Kind bloß Eckart?!), sondern sein Buch. Hab ich mir heute gekauft. Und weil ich nicht abwarten konnte bis ich  zuhause war, hab ich es gleich noch im Auto durchgeblättert. Und da war er, der Moment.
Ich kann nicht sagen, wie lange er währte – was solchen Momenten durchaus zu eigen ist – ich weiß nur, dass ich für eine Weile durch das Buch blätterte und mich plötzlich lächelnd und glücklich in meinem Auto sitzend wieder fand. Ein Glücksmoment!
Tolles Buch.
Es hat übrigens den Titel „Glück kommt selten allein …“

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Ergo: Ich heirate mal einen Schweizer

4 10 2009





Über den Wolken

4 10 2009

Das war meine Aussicht in den ersten Tagen meines dreiwöchigen Urlaubs vom Gipfel des Pilatus aus (Schweiz). Und entsprechend hab ich mich auch gefühlt: von der Sonne verwöhnt, hoch über den Dingen – losgelöst von der Betriebsamkeit und von den Problemen des Alltags – einfach frei und dem Himmel ein Stückchen näher.
Da hätte ich mal besser bleiben sollen …

Aber das geht ja nicht.
Wieder hinab steigen, heißt es, wieder zurückkehren in den Alltag, wieder eintauchen durch die Wolkendecke hindurch in das Leben darunter. Bäh!
Und jetzt stehe ich mal wieder vor der Entscheidung, ob ich mich dagegen sträuben und darüber jammern will, oder ob ich die Arme ausbreiten und die Welt unter den Wolken umarmen will.
Auf umarmen komme ich durch das engl. Wort embrace. Es bedeutet zugleich annehmen/begrüßen, aber auch umarmen.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich die Sache am Mittwoch, meinem ersten Arbeitstag, angehen werde. Hinunter zu fahren – mit ausgebreiteten Armen – in eine Welt, die so unfreundlich ist und voller Not, das scheint mir doch sehr viel verlangt.

Oh Gott, dies Bild hab ich vor Augen: Dich, mit ausgebreiteten Armen hinabkommend in unsere Welt, bereit, zu
umarmen was unfreundlich und notvoll ist – MICH.
Für Dich scheint das nicht zuviel verlangt.