Beware of streusel cake!

28 03 2009

Nicht, dass ich einen Kuchen gebacken hätte (das muss tatsächlich schon über 10 Jahre her sein!), nein. Es ist mein Gesicht, das aussieht wie ein Streuselkuchen. Pickel, Pickel, Pickel …

Wie ich das hasse!
Wie alt muss man denn werden, bis das mal aufhört?!

Aber soll ich meinen Frust über mein Gesicht überhaupt hier so öffentlich ausplaudern? Ist das nicht peinlich?
Ach was! Ich war heute ungeschminkt in der Stadt, das war viel schlimmer! Mach ich nie wieder! Bestimmt dachten alle, die Pocken wären wieder ausgebrochen.





Umzugstagebuch Kapitel 1

26 03 2009

Die erste Rolle Klebeband ist alle, im Wohnzimmer stapeln sich bereits die Kisten und seit heute Abend steht meine Vitrine ohne „Dach“ da.
Es wird.
Eine besondere Freude ist mir das Aussortieren und Wegwerfen von unnützem Kram.
Oder hätte etwa jemand Interesse an einem Bauchmuskeltrainer, an einer länglichen Kuchenplatte mit Plastikhaube oder an einem Klodeckelbezug in mintgrün?





Meine Seele kann schwimmen

25 03 2009

Manchmal höre ich Musik und dann ist mir, als könne meine Seele schwimmen. Dann höre ich nicht nur, sondern werde eins mit dem Meer der Klänge und fühle mich darin schwerelos und unendlich leicht.
Und ich kann in den Klängen ruhen und mich einfach treiben lassen oder mich mit kraftvollen Zügen hindurchbewegen und spüren wie die Musik mich umgibt und mich trägt. Alles scheint dann möglich. Ich kann die Weite erforschen und die Tiefe, aber ohne je unterzugehen. Und ich erschöpfe mich nicht, bin immer frisch und werde je frischer. Und die Zeit gibt es nicht mehr.





Schon schön …

18 03 2009

Ich fühle mich schön.
Nicht immer … aber grade.
Hab mich eben bei drinnen Licht und draußen Dunkelheit in der Scheibe meines Küchenfensters gespiegelt und fand mich schön.
Und das nach so einem bescheidenen, unschönen Tag wie heute!

Meine Theorie ist ja – ganz kurz gefasst-,  dass man sich schön fühlt, wenn man angehimmelt wird.
Jetzt vermute ich, heute Abend hat mich Gott persönlich angehimmelt.
Und warum auch nicht? Er hat mich gemacht, und zwar sehr gut, und ich bin sein Kind.

Schon schön, dieser Gedanke.





Süchtig!

11 03 2009

Während ich grade hier sitze und schreibe höre ich bestimmt zum 57. Mal heute dasselbe Lied: Brendon Heath I’m not who I was.
Hab es heute morgen entdeckt, als ich bei youtube nach einem anderen Lied gesucht habe, und seit dem komme ich nicht mehr los davon.
Es füllt jede Pause, es läuft beim Zähneputzen, es läuft bis kurz vor dem Weggehen und gleich nach dem Heimkommen.
Es ist sooo schön und es macht mich fröhlich, dass ich hüpfen könnte.

I’m not who I was. Ich bin nicht mehr die, die ich war.

Ja, ganz genau. Und ich hoffe, ich verändere mich auch noch ein bisschen mehr.
Ich möchte gelassener werden, friedvoller, liebevoller, geduldiger, freundlicher, sanftmütiger, großzügiger … und noch fröhlicher.
Und es muss möglich sein! Zumindest, wenn man sich den Sänger ansieht und ihm glaubt, was er singt.

Okay, ein mal noch …
… da fällt mir ein:  „selbstbeherrschter“ hab ich oben vergessen aufzuzählen …





Ich heirate mal eine Haushaltshilfe

4 03 2009

Das gilt allerdings nur eingeschränkt, denn eigentlich bin ich super im Putzen und ich mache das auch gerne!
Gelegentlich, so wie heute, wäre eine Haushaltshilfe aber prima, denn dann könnte ich beruhigt meine Arbeit machen, ohne die Wäsche und den Abwasch im Hinterkopf zu haben.
Aber was jammere ich hier rum?! Andere haben keine kleine Wohnung, sondern ein Haus und einen Garten, Eltern zu pflegen und drei Kinder obendrein.

Na, dann will ich mal aufhören zu spinnen und mich mal fix ans Spülen machen …





Ordnung

4 03 2009

Ich habe wirklich einen Tick!
Ich kann nicht ordentlich arbeiten, wenn es um mich herum unordentlich ist. Dann ist irgendwie auch Unordnung in meinem Kopf und ich kriege nichts ordentlich zustande. Wenn ich dann äußerlich Ordnung schaffe, ordnen sich plötzlich auch meine Gedanken und ich kann viel ordentlicher arbeiten.

Das bringt mich zu meinem aktuellen Problem:
Wenn ich mich grade so umsehe, kann ich meine Arbeit für heute eigentlich schon gleich vergessen. Geschirr, Müll, Klamotten, Staub, … Verschlimmernd hinzu kommt noch, dass ich nicht nur putzen müsste, sondern auch einkaufen. Der Kühlschrank ist mal wieder leer, aber vor allem ist das Cappuccino-Pulver alle und ich hab keine Milch mehr!
Ich bin ein Problem!