Der Bruder der Freundin meines Bruders …

28 12 2008

Man hat mich heute auf 30 geschätzt!

Scheiß auf die 10 Kilo, die ich in der Woche vor Weihnachten nicht mehr abgenommen habe! Es war der Bruder meiner evtl. zukünftigen Schwägerin!

Wegen mir kann mein Bruder in diese Familie einheiraten!

Gruß aus Franken





Ich heirate mal keinen Koch!

24 12 2008

Und auch keinen Bäcker, keinen Schokoladen-Adventskalender-Fabrikanten, keinen McDonalds Mangager und keinen Italiener!





Heidi Bridget Jones

24 12 2008

Okay, meine Frist ist abgelaufen.

Letzte Woche hatte ich mir vorgenommen, bis heute noch 10 Kilo abzunehmen, aber die Waage ließ leider grade keinen Zweifel darüber aufkommen, dass das Unternehmen komplett gescheitert ist. Ich überlege, ob ich so überhaupt nachhause fahren kann … Am ersten Weihnachtsfeiertag treffe ich zum ersten Mal die Freundin meines Bruders …  und dann wollte ich ein Mal dünner sein als meine Schwester …

Vielleicht hätte man mir lieber doch einen Playmobil Adventskalender schenken sollen?





… einen frommen Psychiater!

21 12 2008

Ich schrieb vor ein paar Tagen „Ich heirate mal einen Psychiater“. Ich muss mich verbessern: einen frommen Psychiater! Ein anderer würde mich wohl nicht nehmen, dachte ich mir nach meinem letzten Artikel … „Immer diese Frommen! Machen aus einem verstopften Flusensieb eine Erfahrung mit Gott!“

Ja, so ist das meine Lieben! So und nicht anders.





Gott spricht durch meine Waschmaschine!

21 12 2008

Echt jetzt! Ohne Witz! Es scheint als bediene sich Gott, wenn er irgendwie gar nicht mehr zu mir durchdringt, meiner Waschmaschine, um mit mir zu reden …

Das ist sie!

Das ist sie!

Zuletzt hat sie mich vor über einem Jahr im Stich gelassen und damals ungefähr in der gleichen Situation wie heute: Ich wollte, bevor ich für die Feiertage nachhause zu meiner Familie fahre, noch schnell 2-3 Ladungen Wäsche waschen, da bricht die Maschine mitten im Spülgang ab und zeigt Fehlermeldung P. Zum wilden Blinken aller Anzeigeleuchten gesellte sich sofort ein nervtötender Dauerpiepton und ein unheilverkündendes Brummen. Also Waschmaschine aus und wieder an. Das hilft ja schon mal beim PC. Aber nix. Es piept und brummt und blinkt weiter! Also wieder alles aus und dann alles stehen gelassen, weil ich zum Gottesdienst musste.

Unter anderen Umständen wäre ich wahrscheinlich gleich ausgeflippt, aber weil mir das alles so bekannt vorkam, war ich eher nachdenklich als verzweifelt.

Beim letzten Mal als die Waschmaschine streikte saß ich am Ende heulend vor dem verschlossenen „Bullauge“ und wollte sterben. Heute denke ich, Gott hat sie damals angehalten, um mir mal eine Pause zu verschaffen. Ich hätte sonst wohl weitergerödelt bis zum Umfallen. Die geplante Teilnahme an einem Kongress hab ich schließlich abgesagt und hab mich stattdessen erholt. Nach diesen Tagen lief die Maschine wieder als wäre nie was gewesen.

Bis heute! Die Umstände sind diesmal anders, aber der Fall ist wieder derselbe. Die Waschmaschine fiel aus und ich konnte nur denken: Gott, was willst Du mir sagen? Und ich wusste es sofort! Ich wusste, es ging um meine Ich schaff das alleine – Phase und ich glaube, Gott wollte sehen, ob ich es hinkriege, ihn um Hilfe zu bitten. Ich hab es hingekriegt, schon auf dem Weg zum Gottesdienst, aber es ist mir nicht leicht gefallen. Und dann kam mir prompt der Gedanke, ich sollte mal nachsehen, ob das Flusensieb verstopft ist … Es war ein Zwei-Euro-Stück.

Ich glaube, mein Glaube ist auf dem Weg der Besserung.






Ich heirate mal einen Psychiater

19 12 2008

Wenn sonst nix hilft!





Lass mich!

19 12 2008

Ich stelle fest, dass ich mal wieder auf dem Ich will alles alleine schaffen Trip bin oder auch auf dem Wenn nicht alles so läuft wie ich will, dann schmeiß ich den ganzen Kram hin! – Trip. Wie ein kleines Kind, das sich einbildet, es sei schon groß und das sich deshalb nicht mehr helfen lassen will. Dann heißt es nur noch „Kann das alleine!“ oder „Lass mich!“ oder sogar „Geh weg!“
Na und dann lässt man das trotzige Kind, und wenn die Sache gelingt ist ja auch alles gut. Aber wehe es hat doch alles nicht so hingehauen!

Genau wie ein solches Kind komme ich mir grade vor. Ich habe genaue Vorstellungen davon wie die Welt um mich herum zu funktionieren hat, und wenn sich die Welt danach richtet, dann ist auch alles gut. Aber wehe es läuft anders!

Ich weiß nicht, wie normale Menschen mit solchen Anwandlungen umgehen, aber als Christ hab ich in Jesus eigentlich jemanden an meiner Seite, der mir sagt „Ich kann Dir helfen. Du musst nicht alleine“ und „Lass MICH!“ Und ich könnte ganz einfach sagen „Ja, bitte“ oder „Danke, Du sprichst mich grade zur rechten Zeit an“, aber nein, es schreit nur aus mir heraus „Lass mich!“ und „Geh weg!“

Und das Ende vom Lied ist dann, dass ich irgendwann heulend zwischen den Scherben sitze, verrotzt, verzweifelt und voll Scham. Hätte ich mir doch von Anfang an helfen lassen, wäre ich doch bloß nicht immer so stolz!

Die gute Nachricht ist: Mein Gott ist ein Vater, der sein Kind nie in den Scherben sitzen lassen und sich abwenden würde. Er kommt und er nimmt mich auf und tröstet mich (verrotzt hin oder her).

Die schlechte Nachricht: Ich sitze noch nicht heulend in den Scherben. Ich schreie immer noch „Lass mich!