Dafür krieg ich Geld!

24 07 2009

Ich will gleich ins Bett gehen, aber ich muss noch warten bis das Wasser für die Wärmflasche heiß ist. Da dachte ich, ich schreib noch schnell, einfach um jemandem mitzuteilen, was für einen tollen Abend ich hatte.

Erst war ich mit den Jugendlichen aus der Gemeinde bei einem Umzug mit anpacken (mein neuer Kollege mit Frau und Tochter ist angekommen), und dann waren wir noch in der Talsperre schwimmen.
Es war ein Traum!

Am Himmel waren zwar dunkle Wolken, aber wir sind trotzdem ins Wasser gegangen und waren ganz alleine da.
Dann sind wir ein paar Mal von der Staumauer gesprungen und grade als wir wieder an unseren „Lagerort“ zurück schwimmen wollten, prasselte der Regen auf uns nieder und da sind wir noch länger drin geblieben, weil das so schön war.
Nass waren wir ja schon, deshalb hat uns der Regen gar nichts ausgemacht. Allerdings hatten wir am Ende keine trockenen Sachen mehr, weil alles am Ufer gelegen hatte und natürlich pitsch nass geworden ist. Also sind wir am Ende alle in Handtücher gewickelt in die Autos gehoppst und so nachhause gefahren.
Und dafür krieg ich Geld!

Aber das war noch nicht alles … Zuhause hab ich geduscht, eine heiße Milch mit Honig geschlürft und, weil es noch so früh war, noch ein paar Sachen am Computer erledigt. Dabei wollte ich mir ein bisschen Musik anmachen (Jason Mraz ist im Moment mein absoluter Sommer-gute-Laune-Tipp) und hab bei youtube „Geek in pink“ gefunden. Das perfekte Stück Musik für diesen Abend!

Und das war’s jetzt. Ich glaube glücklicher kann ich nicht sein.

Lieben Gruß und gute Nacht





London, Paris, New York …

25 02 2009

Seit gestern Abend bin ich wieder aus Baltrum zurück.
Der Wahnsinn, was ich allein im Februar unterwegs war:
- eine Woche Fuerteventura (Urlaub)
- zwei Tage Marburg (Treffen der Hauptamtlichen Frauen aus Tabor)
- drei Tage Baltrum (Leiter-Tagung)
- ein paar Stunden Hollywood (Oscar-Verleihung im Fernsehen) …

Und in den nächsten Monaten geht’s fast so weiter: Kassel, Marburg, Nürnberg, Rom …

Ich komme mir schon vor wie eine dieser vielreisenden Karrierefrauen (allerdings in etwas bescheidenerer Ausführung), die heute in London aus dem Flieger steigen und morgen in Madrid.

Aber Hauptsache die Frisur sitzt!

Jetzt fällt es mir nur schwer, wieder ins Alltagsgeschäft hineinzufinden.
Ich brauche irgendwie einen bestimmten Rhythmus, damit ich arbeiten kann: regelmäßige Abläufe und feste Zeiten für bestimmte Dinge. Das alles hab ich unterwegs verloren, deshalb heißt es heute erst mal wieder Disziplin üben, sich auf den Hintern setzen, die Dinge anpacken und es durchziehen!
Na dann! Allseits guada Gschäftn!