Die Sonne bescheint mich.
Es ist, als hätte sie in der Wolkendecke ein Fenster gemacht, um mich treffen zu können.
Ich muss die Augen schließen und mir die Wärme und das Licht gefallen lassen. Beides hab ich nötig, denn in mir ist es kalt und dunkel.
Hab zuletzt mal wieder versucht, das schwarze Loch in mir mit Essen zu stopfen und mit DSDS und mit CSI, aber dies hier ist soviel besser.
Ich tanke und halte der Sonne ganz still.
Du durchdringest alles;
lass dein schönstes Lichte,
Herr, berühren mein Gesichte.
Wie die zarten Blumen
willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
lass mich so still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.
So schwer wie heute war ich noch nie in meinem Leben!
Mir geht’s grad nicht so gut.