Ich tanke

3 02 2010

Die Sonne bescheint mich.
Es ist, als hätte sie in der Wolkendecke ein Fenster gemacht, um mich treffen zu können.
Ich muss die Augen schließen und mir die Wärme und das Licht gefallen lassen. Beides hab ich nötig, denn in mir ist es kalt und dunkel.
Hab zuletzt mal wieder versucht, das schwarze Loch in mir mit Essen zu stopfen und mit DSDS und mit CSI, aber dies hier ist soviel besser.
Ich tanke und halte der Sonne ganz still.

Du durchdringest alles;
lass dein schönstes Lichte,
Herr, berühren mein Gesichte.
Wie die zarten Blumen
willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
lass mich so still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.





Ich heirate mal Ingo oder Eckard …

25 01 2010

Eckard von Hirschhausen zeichnet auf Sommersprossenhaut neue Sternbilder (mit wasserlöslichem Stift!) und Ingo Pohlmann hat seinen Bauch in der Stimme (auch meinen).

Wie soll ich mich nur entscheiden?

*seufz*





Einen Schritt weiter

17 11 2009

Wie’s aussieht werde ich keinen Hund haben.
Oder?
… Ich bin noch unentschlossen.
Viel weiter bin ich inzwischen hinsichtlich meiner Absicht, türkisch zu lernen. Hab heute in der Stadt eine kleine Anzeige ans schwarze Brett gehängt – von wegen Unterricht.
Bin mal gespannt, ob sich jemand meldet.
Jedenfalls gibt es hier in Plettenberg sehr viele Türken und ich hätte jede Menge Gelegenheit, zu üben, … wenn ich es denn je soweit brächte …





nachdenkenswert

17 11 2009

Die schlimmsten Fehler werden gemacht in der Absicht, einen begangenen wieder gutzumachen.

(Jean Paul)





homo incurvatus in se ipsum

11 11 2009

Wie wär’s mit ein bisschen Latein am späten Nachmittag?
Homo incurvatus in se ipsum.
Klingt lustig, nicht? Ist es aber nicht.
Übersetzt bedeuten die Worte: Der in sich gekrümmte Mensch.

Ich glaube, das bin ich derzeit: in mich gekrümmt, um mich selbst kreisend. Und das Paradoxe ist: Man findet sich nicht etwa, nur weil man um sich selber kreist, sondern man verliert sich.
Komisch, nicht? Indem der Mensch zu sich selbst flieht, entfremdet er sich von sich selbst.

Das ist eine kleine Theorie vom guten alten Luther. Und ich vermute, er hat Recht.

Bin noch nicht fertig, muss aber gleich weg.





Ich heirate mal einen Flügelhornspieler

7 11 2009

War heute auf einem Brass Konzert (Klassik & Jazz) und es war wundervoll.
Bin jetzt noch ganz verklärt.
Dass so viel Blech so weich klingen kann!





… und andere Probleme …

6 11 2009

Ich frage mich, wie ein Hund in mein Leben hineinpassen würde. Ich darf aber, glaube ich, gar keinen hier mitwohnen lassen …
Soll ich türkisch lernen?
Ich hätte gerne eine Brille. So eine wie Anne oder Sabrina oder Heike oder Natascha … Aber ich sehe 130%!
Wie krieg ich 8kg runter?
Wann werde ich endlich eine Esstischlampe finden, die ich wirklich will?
Hab eben eine ganze Packung Mürbteigkekse mit Schokoglasur verkrümelt.
Die wäre sonst verfallen (01.06.10), weil ich mir das Essen bis auf Weiteres ja abgewöhnen will.





Hilfe!

6 11 2009

So schwer wie heute war ich noch nie in meinem Leben!
Die Waage zeigt es an und nicht nur die.
Bisher war ja alle gelegentliche Gewichtszunahme Pippifax im Vergleich …

Schwerer Frust.





Ich hatte heute einen Moment

22 10 2009

Mir geht’s grad nicht so gut.
Schuld sind wahrscheinlich die Hormone oder das Wetter oder meine Nachbarn (Spass!) oder die Klimakatastrophe … oder vielleicht auch die Packung Schoko-Waffel-Röllchen (Vollmilch), die ich mir heute Nachmittag mal eben einverleibt habe.
Egal. Jedenfalls fühle ich mich die letzten Tage schon nicht so besonders.
Und trotzdem hatte ich heute einen kleinen, unerwarteten Moment: Nämlich im Auto – auf dem Parkplatz – mit Sara Bareilles im Ohr – und Eckart von Hirschhausen vor Augen.
D.h. natürlich hatte ich nicht ihn vor Augen (welche Eltern nennen ihr Kind bloß Eckart?!), sondern sein Buch. Hab ich mir heute gekauft. Und weil ich nicht abwarten konnte bis ich  zuhause war, hab ich es gleich noch im Auto durchgeblättert. Und da war er, der Moment.
Ich kann nicht sagen, wie lange er währte – was solchen Momenten durchaus zu eigen ist – ich weiß nur, dass ich für eine Weile durch das Buch blätterte und mich plötzlich lächelnd und glücklich in meinem Auto sitzend wieder fand. Ein Glücksmoment!
Tolles Buch.
Es hat übrigens den Titel “Glück kommt selten allein …”





Ergo: Ich heirate mal einen Schweizer

4 10 2009