Ich heirate mal einen Holländer

2 08 2011

Diese Stroopwaffeln machen süchtig!
Fürchte, ich werde bis gegen Abend eine ganze Packung (10Stck) gegessen haben … und eine hab ich noch auf Vorrat …





Mein letzter Tag …

25 06 2011

… in der Neuen Hoffnung.
Die Neue Hoffnung ist eine Art vorübergehendes Zuhause für ausgebrannte Hauptamtliche und Missionare, eine christliche Lebensgemeinschaft zum Aufatmen.

Nach meinem Burnout und den beiden darauffolgenden Klinikaufenthalten konnte ich hier wieder zu Kräften kommen und mich auch geistlich wieder aufrichten lassen.
Ein wunderbarer Ort, an dem jeder sein darf wie er ist. Fast ein Stückchen Himmel auf Erden.
Und die Engel in diesem Haus sind Gisela Stübner, Iris Völler, Elisabeth Antritter und Elisabeth Rupprecht. Sie sind Seelsorger- und Therapeutinnen und sie begleiten uns 7-10 Bewohner/innen mit viel Herz und vor allem mit großer Kompetenz.

Bevor ich hier her kam war mir nicht bekannt, wieviele Hauptamtliche und Missionare mit schweren inneren Nöten aus ihrem Dienst ausscheiden müssen, weil sie einfach nicht mehr können. Klar hörte man gelegentlich mal von einem Kollegen, der wieder zurückgegangen ist in seinen alten Beruf, aber wen interessierten schon die Hintergründe.

In unseren Gemeinden liegt so viel Augenmerk auf jenen, die vorne reinkommen.
Aber wer zählt jene, die hinten wieder rausfallen: verletzt, geprellt, ausgenutzt, erschöpft und fertig mit Gott und der christlichen Welt?
Ich kenne (noch) keine Zahlen, aber ich kenne Namen, habe im letzten Jahr etliche solcher Menschen kennengelernt und ich weiß, dass es viele sind.

Mein Wunsch wäre, dass jeder von ihnen einen Ort findet, an dem er neue Hoffnung schöpfen kann, so wie ich.
Mein Herz hat angefangen, für jene zu schlagen, die sich durch ihr Erleben in christlichen Familien und Kreisen abgekehrt haben von allem, was “fromm” ist.
Und ich trauere um all die, welche ihr Herz auch vor Gott verschlossen haben.

Dabei gibt es Hoffnung!
Und es gibt das Haus der NEUEN HOFFNUNG, aus dem ich morgen leider ausziehen werde, jedoch mit neuer Hoffnung im Herzen und auch mit neuer Hoffnung für den Menschen, der nach mir einziehen wird.





perfekt heilig

22 05 2011

Wer nicht sündigen will, will auch nicht erlöst werden.
Der vollkommene Heilige würde des Teufels sein.

Rudolf Alexander Schröder





entschleunigt

5 05 2011

Es ist noch nicht allzulange her, da spürte ich eine große Sehnsucht in mir:       “Einfach mal wieder nur sitzen und nichts tun” oder “einfach mal wieder eine CD mit schöner Musik ganz bis zum Ende hören und dann selbst noch die Stille danach eine Weile genießen.
Damals hab ich es versucht, aber es ging nicht!
Das Sitzen und Nichtstun wurde mir nach 3 Minuten bereits langweilig und ich sah mich schneller als gedacht wieder von der idyllisch gelegenen Bank in freier Natur aufspringen und nachhause eilen – an den Schreibtisch.
Auch auf Musik lauschen wollte mir nicht mehr so gelingen wie einst, ebenso wenig das zweckfreie Lesen, das mit Muße ein Bad Nehmen und selbst das genussvolle Essen.

Heute, gut ein Jahr nach meinem Burn out, ist mein Leben entschleunigt.
Mit Freude stelle ich fest, dass es mir wieder möglich ist stille zu sein, zu genießen, mir Zeit zu nehmen zum Leben und Aufatmen …
Ich fühle mich nicht mehr getrieben und gehetzt, sondern bin nun wieder Herrin meiner Zeit, nicht mehr Sklavin meiner inneren Unruhe.

Was für ein Geschenk!
Ich hoffe, es wird mir gelingen, die gewonnene innere Ruhe zu bewahren und auch langfristig entschleunigt zu leben.
Dabei habe ich nichts gegen ein bisschen Beschleunigung zwischendurch, jedoch will ich nie mehr erleben, dass der Gashebel klemmt!





Ich heirate mal einen Charmeur!

3 05 2011

Erst hat er mich nicht gesehen, obwohl ich schon fleißig Augenkontakt gesucht habe, doch dann hat er mit mir geflirtet und ich war sogleich verzaubert…
So charmant! So unwiderstehlich! So herzerwärmend! So reizend!
Ist reizend ein angemessendes Wort für einen Mann?
Egal, ich bin verloren!
Dass man mit 11 Monaten schon so viel Eindruck machen kann!
Wenn es möglich wäre, ich würde auf Dich warten und Dich heiraten, süßer Nathanael!





Ostern vorwärts und rückwärts:

22 04 2011




Am Karfreitag mit Ernst Christoph Homburg (1659)

22 04 2011

Nun, ich danke Dir von Herzen, Herr, für die gesamte Not:
für die Wunden, für die Schmerzen, für den herben, bittern Tod;
für Dein Zittern, für Dein Zagen, für Dein tausendfaches Plagen,
für Dein Angst und tiefe Pein will ich ewig dankbar sein.








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