Wie’s aussieht werde ich keinen Hund haben.
Oder?
… Ich bin noch unentschlossen.
Viel weiter bin ich inzwischen hinsichtlich meiner Absicht, türkisch zu lernen. Hab heute in der Stadt eine kleine Anzeige ans schwarze Brett gehängt – von wegen Unterricht.
Bin mal gespannt, ob sich jemand meldet.
Jedenfalls gibt es hier in Plettenberg sehr viele Türken und ich hätte jede Menge Gelegenheit, zu üben, … wenn ich es denn je soweit brächte …
Einen Schritt weiter
17 11 2009Kommentare : 1 Kommentar »
Kategorien : Einfach so
nachdenkenswert
17 11 2009Die schlimmsten Fehler werden gemacht in der Absicht, einen begangenen wieder gutzumachen.
(Jean Paul)
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Kategorien : Lieblingszitate
homo incurvatus in se ipsum
11 11 2009Wie wär’s mit ein bisschen Latein am späten Nachmittag?
Homo incurvatus in se ipsum.
Klingt lustig, nicht? Ist es aber nicht.
Übersetzt bedeuten die Worte: Der in sich gekrümmte Mensch.
Ich glaube, das bin ich derzeit: in mich gekrümmt, um mich selbst kreisend. Und das Paradoxe ist: Man findet sich nicht etwa, nur weil man um sich selber kreist, sondern man verliert sich.
Komisch, nicht? Indem der Mensch zu sich selbst flieht, entfremdet er sich von sich selbst.
Das ist eine kleine Theorie vom guten alten Luther. Und ich vermute, er hat Recht.
Bin noch nicht fertig, muss aber gleich weg.
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Kategorien : Glaube
Ich heirate mal einen Flügelhornspieler
7 11 2009War heute auf einem Brass Konzert (Klassik & Jazz) und es war wundervoll.
Bin jetzt noch ganz verklärt.
Dass so viel Blech so weich klingen kann!
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Kategorien : Ich heirate mal ...
… und andere Probleme …
6 11 2009Ich frage mich, wie ein Hund in mein Leben hineinpassen würde. Ich darf aber, glaube ich, gar keinen hier mitwohnen lassen …
Soll ich türkisch lernen?
Ich hätte gerne eine Brille. So eine wie Anne oder Sabrina oder Heike oder Natascha … Aber ich sehe 130%!
Wie krieg ich 8kg runter?
Wann werde ich endlich eine Esstischlampe finden, die ich wirklich will?
Hab eben eine ganze Packung Mürbteigkekse mit Schokoglasur verkrümelt.
Die wäre sonst verfallen (01.06.10), weil ich mir das Essen bis auf Weiteres ja abgewöhnen will.
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Kategorien : Einfach so, Umzug
Hilfe!
6 11 2009
So schwer wie heute war ich noch nie in meinem Leben!
Die Waage zeigt es an und nicht nur die.
Bisher war ja alle gelegentliche Gewichtszunahme Pippifax im Vergleich …
Schwerer Frust.
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Kategorien : Einfach so
Ich hatte heute einen Moment
22 10 2009
Mir geht’s grad nicht so gut.
Schuld sind wahrscheinlich die Hormone oder das Wetter oder meine Nachbarn (Spass!) oder die Klimakatastrophe … oder vielleicht auch die Packung Schoko-Waffel-Röllchen (Vollmilch), die ich mir heute Nachmittag mal eben einverleibt habe.
Egal. Jedenfalls fühle ich mich die letzten Tage schon nicht so besonders.
Und trotzdem hatte ich heute einen kleinen, unerwarteten Moment: Nämlich im Auto – auf dem Parkplatz – mit Sara Bareilles im Ohr – und Eckart von Hirschhausen vor Augen.
D.h. natürlich hatte ich nicht ihn vor Augen (welche Eltern nennen ihr Kind bloß Eckart?!), sondern sein Buch. Hab ich mir heute gekauft. Und weil ich nicht abwarten konnte bis ich zuhause war, hab ich es gleich noch im Auto durchgeblättert. Und da war er, der Moment.
Ich kann nicht sagen, wie lange er währte – was solchen Momenten durchaus zu eigen ist – ich weiß nur, dass ich für eine Weile durch das Buch blätterte und mich plötzlich lächelnd und glücklich in meinem Auto sitzend wieder fand. Ein Glücksmoment!
Tolles Buch.
Es hat übrigens den Titel „Glück kommt selten allein …“
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Kategorien : Einfach so
Ergo: Ich heirate mal einen Schweizer
4 10 2009
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Über den Wolken
4 10 2009
Das war meine Aussicht in den ersten Tagen meines dreiwöchigen Urlaubs vom Gipfel des Pilatus aus (Schweiz). Und entsprechend hab ich mich auch gefühlt: von der Sonne verwöhnt, hoch über den Dingen – losgelöst von der Betriebsamkeit und von den Problemen des Alltags – einfach frei und dem Himmel ein Stückchen näher.
Da hätte ich mal besser bleiben sollen …
Aber das geht ja nicht.
Wieder hinab steigen, heißt es, wieder zurückkehren in den Alltag, wieder eintauchen durch die Wolkendecke hindurch in das Leben darunter. Bäh!
Und jetzt stehe ich mal wieder vor der Entscheidung, ob ich mich dagegen sträuben und darüber jammern will, oder ob ich die Arme ausbreiten und die Welt unter den Wolken umarmen will.
Auf umarmen komme ich durch das engl. Wort embrace. Es bedeutet zugleich annehmen/begrüßen, aber auch umarmen.
Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich die Sache am Mittwoch, meinem ersten Arbeitstag, angehen werde. Hinunter zu fahren – mit ausgebreiteten Armen – in eine Welt, die so unfreundlich ist und voller Not, das scheint mir doch sehr viel verlangt.
Oh Gott, dies Bild hab ich vor Augen: Dich, mit ausgebreiteten Armen hinabkommend in unsere Welt, bereit, zu umarmen was unfreundlich und notvoll ist – MICH.
Für Dich scheint das nicht zuviel verlangt.
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Kategorien : Einfach so, Glaube
Verwandlung
4 09 2009Ich erlebe Gott gerade als den großen Verwandler.
Ich weiß schon lange, dass er einer ist, der gerne verwandelt, verändert oder umformt und ich glaube auch, dass er das echt kann. Ich wünsch es mir auch oft und bete darum, meist im Bezug auf Situationen, die ich als unangenehm empfinde. Und nicht selten passiert dann auch etwas.
Aber so richtig spaktakulär wird es, wenn der große Verwandler bei mir persönlich ansetzt: Wenn er mein Innerstes verändert und umformt. Wenn er spürbar Hand anlegt, um mein Denken und sogar mein Fühlen zu verwandeln. Genau das hab ich in den letzten Tagen erlebt.
Ich glaube vorgestern war es, da hatte ich einen solchen Anfall von Wut und Verzweiflung wie nicht mehr seit ich 3 war (oder so).
Zuerst überschwemmten mir Zornestränen den Blick, dann schluchzten sich mehrere hilflose Schreie aus meiner Kehle und, weil niemand da war, den ich hätte würgen können, schleuderte ich zuletzt das Teil, das ich grade in der Hand hatte, mit aller Kraft in die nächstbeste Ecke. Dann war der Anfall vorüber, aber nicht die Wut und auch nicht die Verzweiflung.
Ich glaube, ich wäre zu sonst was im Stande gewesen; da meine ich, Gottes Blick auf mir zu spüren. Und ich blicke zurück und sehe auf einmal so viel. So viel mich und so viel ihn … da konnte ich nur flüstern: „Hilf mir!“
Und dann ist es ruhig geworden in mir und die Verzweiflung und die Wut wichen aus meinem Inneren wie die Dunkelheit weicht, wenn die Sonne aufgeht.
Und ich denke an Jesus, wie er dem Wind und den Wellen gebietet, so dass sich der Sturm in Stille verwandelt.
Und jetzt noch die Geschichte von heute morgen.
Man wacht doch manchmal auf und kann sich überhaupt nicht rühren, weil eine tonnenschwere Last – oder in meinem Fall, ein tonnenschwerer Haufen kleinerer Päckchen – einen niederdrückt. Bei mir kommt das gar nicht so selten vor, aber in der Regel hab ich es bis spätestens nach dem Frühstück geschafft, festzustellen, dass mir einige Päckchen gar nicht gehören, andere geb ich im Gebet direkt an Gott ab und den Rest verdränge ich auch gerne mal. Also bin ich bis spätenstens Mittags wieder gut drauf.
Heute hat das nicht funktioniert. Vielleicht, weil mir zu viele der Päckchen tatsächlich gehören und darauf warten, angepackt zu werden …
Aber es sind so viele! Und manche sind mir viel zu schwer! Und ich fühl mich ja auch so gar nicht fit!
… und manchmal kommt mir leben schwerer vor als sterben.
Und dann hilft auch keine Tasse leckerer Cappuccino, und dann bringt auch eine Stunde Sport und Schwitzen keine Aufhellung (alles probiert heute), und dann weiß ich nicht mehr, was ich machen soll, also denke ich wieder leise „Hilf mir!“
Und jetzt sitze ich hier und bin voller Freude, so dass ich mal wieder schreiben muss. Wo die Freude herkommt? Keine Ahnung.
Aber ich denke an Jesus, wie er aus Wasser Wein macht und wie sein Reichtum unsren Mangel in Fülle verwandelt.
Ich erlebe Gott gerade als den großen Verwandler.
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Kategorien : Glaube